Granatapfel

Die Granatapfelfrucht, oder auch „Punica granatum“  genannt, ist eine Heilpflanze, die bei einer Vielzahl von Beschwerden eingesetzt wird. Dies kommt von den verschiedenen Inhaltsstoffen der Pflanze die jeweils bei unterschiedlichen Erkrankungen eine gute Wirkung erzielen. Sie eignet sich vorwiegend zur Einnahme man kann aber von den Blättern auch Umschläge machen.

Dem Granatapfel wird nachgesagt, dass er ein Lebenselixier für den Mann ist. Er wirkt gut bei Prostata Beschwerden hat aber auch noch viele andere positive Wirkungsgebiete. Die letzte Studie wurde von der Universität Hohenheim durchgeführt. Sie hat bei dem Produkttest festgestellt, dass es große Unterschiede bei den Produkten auf dem Markt gibt. In den klinischen Studien wurde ein Inhalt von 600 mg Granatapfel Polyhenole als ausreichende Dosis zur wirksamen Behandlung empfohlen. Man hat eine kostengünstige Behandlung die sich überwiegend ohne Nebenwirkungen gezeigt hat.

Allgemeines

Grnatapfelfrucht aufgeschnitten
Dei Früchte des Granatapfels können mehr als nur Schmecken

Gattung

Granatapfelgewächs (Punicaceae)

Weitere Namen

Kernapfel, Paradiesapfel, Appholtra, Balustra, Zehngebote Apfel

Merkmale

Der Granatapfel wächst an einem Strauch oder Baum der eine Höhe von etwa 8 Metern erreichen kann. Er hat schöne rote Blüten die wie Glocken aussehen. Der Granatapfel ist rot und hat innen sehr viele Kerne. Die Frucht ist süß und saftig.

Vorkommen

Der Granatapfelbaum wächst wild oder auch gezüchtet in ganz Süd-Europa und Asien. Er ist nicht winterfest, da er keinen Frost verträgt, kommt er bei uns nur in Kübeln vor, die im Winter in das Gewächshaus kommen.

Geschichte

Die vielseitige Wirkung ist schon seit Jahrtausenden bekannt. In den letzten zehn Jahren haben verschiedene Forschungen stattgefunden und man hat die Inhaltsstoffe und die Wirkung überprüft. So erlebt die Pflanze gerade einen regelrechten Boom.

Praxis

Anwendungsgebiete

  • Krebs
  • Zellalterung
  • Kreislauf
  • Gefäße
  • Gehirn
  • Cholesterin
  • Übergewicht
  • Diabetes
  • Entzündungen
  • Bakterien
  • Viren

Anwendung

Früchte / Fruchtsaft

Der Granatapfel als ganze Frucht hat noch eine bessere Wirkung als nur der Fruchtsaft. Bei einer Behandlung kann man täglich 570 mg Saft oder Konzentrat zu sich nehmen. Die Gewinnung eines Extraktes aus der ganzen Frucht mit Schale verarbeitet zu einer Creme hält die Haut jung und geschmeidig.

Granatapfeltee & Tinktur

Den Tee gewinnt man aus der Fruchtschale. Die Tinktur zur äußeren Anwendung wird aus den Wurzeln und der Rinde hergestellt und als Mittel gegen Bandwürmer verwendet. Umschläge können aus dem Blättersud gewonnen werden. Öl kann man aus den Samen gewinnen.

Wirkstoffe

  • Polyphenol
  • Gerbstoff
  • Alkaloide
  • Steroide
  • Pektine
  • Phenol
  • Fruchtsäure

Wirkung

An erster Stelle ist der Inhaltstoff Polyphenol ein besonders wirksamer Schutzstoff gegen eine Vielzahl von Erkrankungen. Folgende Wirkung wurde festgestellt: entzündungshemmend, Schutz der Gefäße, wachstumshemmend bei Krebs, stoffwechselfördernd bei Übergewicht, gegen Vermehrung von Viren und Bakterien, Milderung des Alterungsprozesses. Der Schutzstoff  Polyphenol  im Granatapfel macht die sogenannten freien Radikalen im Körper unschädlich, die bekannterweise für viele Krankheiten verantwortlich sind.

Sicherheitshinweise

  • Eine Überdosierung der Rinde kann Vergiftungserscheinungen hervorrufen

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