Die besten Heilkräuter bei Hausstauballergie und Milben

Viele Menschen leiden heute unter einer Hausstauballergie, die von den Ausscheidungen der Milben hervorgerufen wird, die sich im Hausstaub befinden. Die Symptome sind für die Betroffenen oft quälend und reichen von Niesanfällen und tränenden Augen bis zu Kopfschmerzen, Hustenreiz und Schlafstörungen. Besonders in den Monaten von Mai bis Oktober, wenn sich die Staubmilben am stärksten vermehren, muss unbedingt für Linderung gesorgt werden.

Bei der medikamentösen Behandlung werden heute in den meisten Fällen Antihistaminika und Glukokortikoid-Lösungen eingesetzt, die sich zwar als effektiv erweisen, jedoch auch Nebenwirkungen auslösen. Außerdem lassen sich auf diese Weise lediglich die Symptome behandeln, nicht aber die Allergie heilen. So muss man periodisch immer wieder zu den Mitteln greifen.

Hausstauballergie
Allergien haben verschiedene Ursachen

Hausstauballergiker sind daher häufig auf der Suche nach natürlichen Heilmitteln, mit denen sich die Allergie auf nebenwirkungsfreie Weise behandeln lässt. In der Tat gibt es eine Reihe von Heilkräutern, die bei der Behandlung von Hausstauballergien eingesetzt werden können und gute Wirkungen erzielen.

Die besten Mittel gegen Hausstauballergie

Kräuter aus der Traditionellen Chinesischen Medizin gegen Hausstauballergie

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) hat heute auch hierzulande viele Anhänger gefunden. Die Methoden, die angewendet werden, sind natürlich und werden daher von vielen der Schulmedizin vorgezogen. Auch bei der Allergie, die von Hausstaubmilbenkot hervorgerufen wird, hat die (TCM) einige Heilkräuter zu bieten, mit denen eine erfolgreiche Behandlung durchgeführt werden kann. Zu den am häufigsten verwendeten Naturheilmitteln gehören dabei:

  • Ginseng
  • Chinesische Beerentraubenfrüchte
  • Tragantwurzel

Ginseng ist auch in Europa seit langem bekannt und kommt in zahlreichen Produkten zum Einsatz. Für den Hausstauballergiker ist die chinesische Wurzel besonders auf Grund ihrer stärkenden Wirkung auf das Immunsystem wertvoll. Eine Hausstauballergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf den Kot der Hausstaubmilben, die vom Immunsystem als Feind betrachtet und bekämpft werden.

Während die Schulmedizin versucht, die körpereigene Immunreaktion, deren Äußerung die Allergie Symptome sind, zu unterbinden versucht, so geht die TCM davon aus, dass die Abwehrkräfte des Körpers im Fall einer Allergie eine Schwachstelle darstellen und daher gestärkt werden müssen.

Wie auch der Ginseng können die chinesischen Beerentraubenfrüchte, die auch als Schisandra Beeren bekannt sind, das Immunsystem regulieren. Darüber hinaus wird ihnen aber auch eine andere Wirkung zugeschreiben, die sofortige Linderung bei einigen Allergie Symptomen schaffen kann. Durch ihre spezielle Wirkungsweise können die Beeren Schleimhäute abschwellen und so gegen Niesanfälle, tränende Augen und Husten ankämpfen.

Wissenschaftliche Studien haben erwiesen, dass Ginseng einen anregenden Effekt auf das Immunsystem hat und dieses somit stärken kann. Da die Immunabwehr während der Allergie ständig im Einsatz ist, kann eine solche Stärkung förderlich sein, um die Störung auszugleichen. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die positive Wirkung nicht unmittelbar eintritt. Oft können mehrere Wochen der Behandlung notwendig sein, um eine Reaktion zu verspüren.

Auch die Tragantwurzel wirkt auf das Immunsystem ein. In verschiedenen wissenschaftlichen Versuchen konnte erwiesen werden, dass diese Wirkung nicht nur bei einer mangelnden Immunreaktion hilfreich ist, sondern auch dann regulierend ist, wenn die Immunreaktion zu hoch ist, wie im Fall einer Allergie.

In Studien wurden Testpersonen über einen Zeitraum von 12 Wochen mit Tragantwurzel und Chinesischen Beerentraubenfrüchten behandelt. Im Vergleich zu einer anderen Gruppe, die über den gleichen Zeitraum mit Placebo behandelt wurden, konnten deutlich geringere Allergie Symptome festgestellt werden.

Symptome der Hausstauballergie auf natürliche Weise lindern

Es gibt zahlreiche Heilkräuter, mit denen man die quälenden Symptome bei einer Hausstauballergie mindern kann. Nicht bei jedem Allergiker treten die gleichen Symptome auf und die verschiedenen Heilkräuter bieten eine Möglichkeit, um gezielt gegen individuelle Probleme vorzugehen.

Augentrost ist eine Pflanze aus der Familie der Braunwurzgewächse, die schon seit Jahrhunderten bei verschiedenen Augenerkrankungen eingesetzt wird. Auch bei den tränenden, juckenden Augen, die oft mit der Hausstauballergie einhergehen, kann Augentrost für Linderung sorgen. Dazu wird das blühende Kraut der Pflanze abgekocht und in Kompressen aufgelegt.

Eine andere Heilpflanze, mit der bei einer Hausstauballergie ausgezeichnete Resultate erzielt werden können, ist Pestwurz. Dieses Mittel ist meistens als Extrakt aus dem Wurzelstock der Pflanze erhältlich. Mit Pestwurz kann man die Ausschüttung von Histamin unterbinden, das für die Auslösung der Allergie Symptome verantwortlich ist

Auch eine Behandlung mit Schwarzkümmelöl kann sich als erfolgreich erweisen. Schwarzkümmelöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren, die einen Enzym Defekt ausgleichen können, der in vielen Fällen einer Allergie zu Grunde liegt. Tests konnten erweisen. Dass eine Einnahme des Mittels über mehrere Monate hinaus nicht nur die Symptome schwächt, sondern auch generell eine geringere Allergiebereitschaft im Menschen erzielt.

Als Antihistamine können auch Nelken, Arnika und Brennnessel zum Einsatz kommen. Diese Kräuter können auch mit Kamille kombiniert werden, die eine beruhigende Wirkung aufweist. So kann man die Symptome unter Kontrolle halten.

Der Kleine Goldregen wirkt ausgezeichnet gegen die Schleimhauterkrankungen, die von der Allergie hervorgerufen werden. Dazu gehören Niesanfälle ebenso wie Brennen der Nasenschleimhaut und Juckreiz in den Augen. Gegen Juck- und Niesreiz wirkt auch das Indische Lungenkraut ausgezeichnet.

Heilpflanzen zur Entgiftung des Körpers

Menschen sind heute stärker von Allergien betroffen, als früher. So leiden heute in Deutschland zirka 10 Prozent der Bevölkerung an einer Hausstauballergie. Eine mögliche Erklärung dafür liegt in der Tatsache, dass der menschliche Körper heute stärker mit Schadstoffen belastet ist. Umweltgifte, die sich in Luft und Wasser befinden, Giftstoffe von Alkohol und Nikotin sowie eine ungesunder Ernährung rufen eine Schädigung des Organismus hervor, der auch das Immunsystem stört. Allergien können eine der Folgen sein.

Somit kann eine Entgiftung des Körpers dazu beitragen, Allergien vorzubeugen und diese auch zu heilen. Zahlreiche Heilpflanzen können bei einer solchen Entgiftung unterstützend wirken. Zitrone, Ingwer und Knoblauch haben sich bei einer solchen Behandlung als besonders wirksam erwiesen. Man kann diese Pflanzen in frischer Form gut in die tägliche Ernährung einbeziehen oder sie auch in Form eines Extraktes beziehen.

Gesunde Luft für Hausstauballergiker

Die Hausstaubmilben, deren Kot die Allergien auslöst, sind ein natürlicher Bewohner des menschlichen Habitats. Vom Schlafzimmer bis zu öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Luft in unterschiedlicher Konzentration mit den Milben angefüllt. Das Auslösen einer allergischen Reaktion hängt jedoch nicht nur von der Menge der Hausstaubmilben ab, die in der Luft vorhanden sind, sondern auch von der Dauer, der man ihnen ausgesetzt ist.

Wenn man davon ausgeht, dass man jeden Tag viel Zeit im eigenen Heim verbringt, so lohnt es sich, die Luft zu Hause, besonders auch im Schlafzimmer, von Hausstaubmilben frei zu halten. Luftfeuchtigkeit und Raumtemperatur sollten dabei möglichst gering sein, um eine Vermehrung der Milben einzuschränken.

Darüber hinaus gibt es auch verschiedene Systeme zur Reinigung der Wohnungsluft, mit denen man die Partikel, welche die Allergien auslösen, aus der Luft herausfiltern kann. Besteht kein Kontakt mit Allergenen, so verschwinden auch die Allergie Symptome. Daher wird eine Luftreinigung im eigenen Heim auch als eine perfekte Unterstützung zur Allergie Therapie betrachtet.

Luftreinigungsgeräte arbeiten heute auf eine sehr effiziente Weise und basieren auf der Weltraumforschung. In vielen Fällen können bis zu 99,9 Prozent der Staubpartikel aus der Luft gefiltert werden. Es werden heute verschiedene Arten von Luftreinigern angeboten, von denen man als Hausstauballergiker profitieren kann. Mehr zur Wirksamkeit der Luftreiniger auch in diesem Beitrag.

Generell zieht ein solches Gerät die Raumluft ein und leitet sie durch einen Filter, bevor sie gereinigt wieder in den Raum geleitet wird. Als besonders wirksam hat sich der HEPA Filter erwiesen, der sich im Vergleich mit anderen Filtern durch eine wesentlich höhere Wirksamkeit auszeichnet. Es können selbst winzigste Partikel aus der Luft gefiltert werden, wodurch die Anzahl der Allergene in der Raumluft drastisch verringert werden kann. So kann man das eigene Heim in eine Allergen-freie Zone verwandeln, in der man Erholung finden kann.

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