Hämorrhoiden Behandlung mit natürlichen Heilmitteln

Heilkräuter

  • Apfelessig
  • Bärlapp
  • Beinwell
  • Berberitze
  • Eichenrinde
  • Hamamelis
  • Johanniskraut
  • Kamille
  • Lavendel
  • Lein
  • Quecke
  • Rosenessenz
  • Rosskastanie
  • Schafgarbe
  • Schöllkraut
  • Teebaumöl

Hämorrhoiden sind eine lästige Angelegenheit. Es handelt sich hierbei um eine Krankheit des Kreislaufsystems. Sie macht sich meistens durch Brennen, Bluten oder Nässen des Afters bemerkbar. Häufig sind kleine Geschwülste sichtbar, die behandelt werden müssen. Hämorrhoidenleiden werden auch heute noch zu den Tabuthemen gezählt und aus Schamgründen oftmals sehr spät behandelt. Dabei haben Schätzungen ergeben, das bis zu 50% der 30-40 Jährigen schon einmal an Hämorrhoiden litten oder akute Beschwerden haben.

Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung können Beschwerden der Hämorrhoiden nicht nur im Alter auftreten, auch immer mehr junge Menschen sind davon betroffen und treten den Gang zum Arzt leider erst sehr spät an. Die Hämorrhoiden hingegen sind eigentlich ein wichtiger Teil unseres Körpers, denn sie wirken als eine Art Schließmechanismus am After.

Jeder Mensch verfügt somit über Hämorrhoiden (auch Hämoriden genanntn). Sie bestehen aus vielen feinen Blutgefäßen, die sich bei einer Erkrankung entzünden und einen unangenehmen Juckreiz hervorrufen können. Die betroffenen Personen klagen häufig auch über Blut im Stuhl. Bei sehr festem Stuhlgang können nun diese feine Äderchen durch den Kot verletzt werden und somit Blutungen hervorrufen.

Wie Hämorrhoiden entstehen – Ursachen und Symptome

Hämorrhoiden Ursachen und Symptome
Welche Kräuter bei Hämorrhoiden helfen

Die Bildung von Hämorrhoiden kann zunächst viele Ursachen haben. Wird diese Erkrankung erst einmal diagnostiziert, wissen Betroffene oftmals gar nicht, wie sie nun mit damit umgehen sollen. Als erstes sollte unbedingt eine Umstellung der alltäglichen Gewohnheiten erfolgen. Patienten, die häufiger unter Verstopfung leiden oder nur mit großer Anstrengung das alltägliche Geschäft erledigen können, sind prädestiniert für die Reizung des Afters.

Wer jedoch auf eine regelmäßige und gute Verdauung achtet, kann vorbeugen. Hierzu sollte dem Körper ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser oder eines wirksamen Kräutertees zugeführt werden. Dabei sind 2 – 3 Liter täglich ein gutes Maß, um den Organismus ausreichend zu versorgen.

Besonders empfehlenswert sind die bekömmlichen Früchtetees, die nicht nur gut schmecken, sondern auch auf natürliche Weise die Verdauung anregen. Jeder, der von Verdauungsproblemen betroffen ist, sollte von einer regelmäßigen Einnahme, der im Handel erhältlichen Abführmittel absehen. Sie sorgen nur kurzzeitig für eine Besserung.

Wer seine Arbeit regelmäßig im Sitzen verrichtet, sollte sich am Abend einen langen Spaziergang oder auch eine Joggingrunde gönnen, um die natürliche Verdauung des Körpers anzuregen. Ein weiterer wichtiger Punkt ist das stille Örtchen, denn viele Personen verbringen dort gerne bei der allmorgendlichen Lektüre ihre Zeit und erledigen dabei ihr Geschäft. Dabei kann ein zu langes Sitzen auf der Toilette ebenfalls ein Hämorrhoidenleiden hervorrufen oder zumindest begünstigen.

Was hilft gegen Hämorrhoiden? Tipps für die Behandlung

Besonders wichtig ist ein Gang zum nächsten Arzt, denn zieht man die Untersuchung auf längere Zeit hinaus, können sich die Beschwerden soweit verschlimmern, das nur noch mit einem operativen Eingriff Abhilfe geschaffen werden kann. Die Hämorrhoiden Behandlung erfolgt je nach Art und Ausprägung der Erkrankung. Diese wird häufig in 3 unterschiedliche Schweregrade eingeordnet.

Bei einer leichten Erkrankung ersten Grades können nicht nur die bekannten Hämorrhoiden – Cremes aus der Apotheke das Leiden lindern, auch die wirksamen Heilkräuter aus dem Garten der Natur können hier auf natürliche Art und Weise dem Schmerz ein Ende setzen. Besonders wohltuend sind Sitzbäder, die mit der richtigen Kräutermischung wahre Wunder wirken können.

Wirksame Heilkräuter

Die wohl wirksamsten Heilkräuter, die sich für eine Behandlung von Hämorrhoiden eignen, sind Eichenrinde und Lavendel. Dazu sollte man sich ca. 500 g Eichenrinde in der Apotheke besorgen und diese dann ca. 15 Minuten in 4-5 Litern heißem Wasser abkochen. Danach seiht man das Ganze ab und gibt die abgekochte Eichenrinde in die Badewanne oder eine passende Schüssel, die ausreichend Platz bietet, um sich hineinzusetzen.

Zu der Eichenrinde werden jetzt noch ca. 10 – 15 Tropfen reinen Lavendels sowie 10 Tropfen reinen Rosenöls  hinzugegeben. Diese Sitzbäder sollten man mindestens 2 mal täglich durchführen und darauf achten, dass das Wasser nicht zu heiß ist, denn bei hohen Wassertemperaturen erweitern sich die Blutgefäße der Hämorrhoiden und können somit weitere Schmerzen und Juckreiz verursachen.

Für die schnelle Reinigung des Afters zwischendurch eignet sich besonders die Verbindung von Apfelessig und Wasser, die in einem Verhältnis von 2:1 gemischt werden sollten. Nach der Reinigung mit dem wohltueden Essigwasser kann eine hautberuhigende Creme mit Lavendel – oder Hamamelis – Extrakt aufgetragen werden.

Der Betroffene sollte jedoch immer darauf achten, dass die empfindliche Haut am After nie austrocknet oder rissig wird, dies kann zur Verschlimmerung der Beschwerden führen. Ein weiteres wirksames Heilmittel aus der Natur ist das Teebaumöl, das in Salbenform gerade bei Hämorrhoidenleiden wahre Wunder wirken kann. Es wirkt nicht nur schmerzlindernd, sondern beugt auch Entzündungen vor. Seine antiseptische Wirkung sorgt ebenfalls für eine beschleunigte Zellerneuerung und somit einer schnelleren Heilung bei Ekzemen.

Die 10 besten Heilkräuter zur Hämorrhoiden Behandlung

Gegen Hämorrhoiden können einige Heilpflanzen sehr wirksam sein. Unsere Auswahl der besten 10 findet ihr hier:

  • Apfel
  • Berberitze
  • Bärlapp
  • Eiche
  • Kamille
  • Quecke
  • Rosskastanie
  • Schafgarbe
  • Schöllkraut
  • Spitzwegerich

 

Alle Heilpflanzen können natürlich auch miteinander kombiniert werden.

Die Top 10

Der Apfel

Ein Apfel ist nicht nur sehr gesund, sondern er kann auch gut dafür eingesetzt werden, dass Hämorrhoiden schneller abheilen. Er ist einer der wichtigsten mitteleuropäischen Früchte. Ursprünglich stammt ein Apfel aus Asien. Doch bereits im Mittelalter wurde er auch in Europa eingepflanzt und verzerrt. Mit einem Apfel ist es möglich, viele Vitamine in der kalten Jahreszeit zu sich zu nehmen. Viele Äpfel können bis in den späten Winter an kalten dunklen Orten gelagert werden. Heute bekommt man das ganze Jahr über Äpfel frisch zu kaufen. Sie dienen als Vitaminspender und sind als gesundes Obst bekannt. Er kann aber auch als wertvolles Heilmittel eingesetzt werden, dass für das Verdauungssystem und den Stoffwechsel sehr hilfreich ist.

Die Berberitze

Die Berberitze wird auch als Berberis Vulgaris bezeichnet. Sie ist ein Strauch und häufig in Gebirgen und lichten Wäldern zu finden. Gerade im Frühling fällt sie durch ihre leuchtend gelben Blüten auf. Im Spätsommer gibt es längliche und rote Früchte. Sie haben eine ungewöhnlich längliche Form. Die Früchte einer Berberitze haben eine andere Wirkung wie die Rinde ihrer Wurzel. Es könnte sich hierbei um zwei verschiedene Heilpflanzen handeln. Die Rinde der Wurzel stärkt vor allem die Galle und andere Verdauungsorgane. Die etwas säuerlichen Früchte haben viele Vitamine und können als Marmelade verarbeitet werden.

Der Bärlapp

Der Bärlapp ist eine Art Moos und häufig in Wäldern und Gebirgen zu finden. Er hat kolbenartige Fruchtstände, die ein feines Pulver mit Sporen beinhaltet. Dieses kann perfekt für alle Arten von Hautkrankheiten eingesetzt werden. Bärlapp Sporen sind auch für die Harnorgane und für den Stoffwechsel sehr vorteilhaft.

Die Eiche

Eine Eiche ist wie ein König für die Bäume. Sie verfügt über ein stabiles und langlebiges Holz. Im Herbst trägt die Eiche Eicheln. Sie schmecken zwar sehr bitter, können aber durch ein intensives Wässern von den Bitterstoffen gereinigt werden. Die getrockneten Eicheln werden zu einem Mehl verarbeitet. Damit wurde früher jede Hungersnot gelindert. Geröstet kann sie sogar als Kaffeeersatz getrunken werden. Die Eichenrinde wirkt zusammenziehend, somit ist sie ein wertvolles Heilmittel für Entzündungen und Blutungen. Eine Eichenrinde kann äußerlich im Bad oder für einen Umschlag verwendet werden.

Die Kamille

Kamillepflanzen sind tolle Heilpflanzen. Sie wurden schon zu Großmutters Zeiten als Hausmittel vieler Beschwerden verwendet. Sie kann als Tausendsassa eingesetzt werden. In der freien Natur ist Kamille kaum noch zu finden. Sie liebt die Nähe von Getreide und wird häufig bekämpft. Wer Kamille verwenden möchte, der kann auch Teebeutel aus dem Supermarkt zurückgreifen. Der Teebeutel wird warm auf den After gelegt und die Beschwerden der Geschwüre oder Entzündungen gelindert.

Die Quecke

Die Quecke kann von Februar bis April und August bis November geerntet werden. Sie ist perfekt für Entzündungen, Stoffwechselstörungen, Kreislaufstörungen, Darmentzündungen und bei Magenproblemen. Zusätzlich gilt die Quecke als sehr harntreibend.

Die Rosskastanie

Eine Rosskastanie wächst an einem großen Baum. Er ist in Parks und an Straßen häufig zu finden. Im Herbst glänzt er rotbraun durch seine Kastanien. Sie fühlen sich nicht nur glatt an, sondern sie wirken sich auch positiv auch Gefäßerkrankungen aus. Sie eigenen sich für eine innerliche und äußerliche Kur. Auch Krampfadern, Hämorrhoiden, dicke Beine und Arteriosklerose können mit Kastanien behandelt werden. 2008 galt die Kastanie als Heilpflanze des Jahres.

Die Schafgarbe

Die Scharfgabe ist eine klassische Heilpflanze, die häufig bei Frauenleiden und für die Verdauungsorgane eingesetzt wird. Ähnlich wie die Kamille wird sie innerlich und äußerlich bei Hämorrhoiden eingesetzt. Die Scharfgabe ist häufig an Wegrändern und Wiesen zu finden. Ihre Stängel sind sehr zäh und lassen sich schlecht pflücken. Eine Scharfgabe gilt als blutreinigend, gefässtonisierend, krampflösend und blutstillend.

Das Schöllkraut

Das Schöllkraut ist meistens in der Nähe von Häusern zu finden. Es ist sehr unscheinbar und wird daher fälschlicherweise für Unkraut gehalten. Seit vielen Jahren gilt das Schöllkraut als Heilpflanze und wird bei Gallen- und Leberproblemen eingesetzt. Zusätzlich sagt man ihr nach, dass sie schweisstreibend, antibakteriell, beruhigend und schmerzstillend ist. Alle diese Wirkungen sind gerade bei Hämorrhoiden sehr vorteilhaft.

Der Spitzwegerich

Spitzwegerich wächst ebenfalls sehr unauffällig an Wegrändern und auf Wiesen. Im Frühjahr ist er an seinen langen schmalen Blättern gut zu erkennen. Er wird oft als Hustenmittel verwendet und verfügt über gute Fähigkeiten bei der Wundheilung. Somit ist er auch ideal für Hämorrhoiden geeignet. Ein paar Blätter der Pflanze können auf die Wunde gelegt werden und einige gut durchgekaut werden. Das wirkt blutstillend, antibakteriell und entzündungshemmend.

Fazit

Ausgesuchte Heilkräuter können wirksam bei Hämorrhoidenleiden für Linderung der Beschwerden und auch zur Heilung beitragen, jedoch sollte jeder Betroffene zunächst einmal seine alltäglichen Gewohnheiten umstellen und seine Lebensweise umstellen, damit es erst gar nicht soweit kommt. Eine regelmäßige Verdauung, gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind hier oberstes Gebot und sorgen für mehr Lebensqualität.

Ein Kommentar

  1. Letztlich sind diese Verschlussachen immer problematisch: Wirkungsvoll ist auch eine läsierte Tinktur aus Vermolst-Absud.

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