Kurkuma

Kurkuma, oder auch Corcuma linga genannt, ist eine Heilpflanze, bei der nur die Wurzel verwendet wird. Die getrocknete Wurzel wird gemahlen und kann dann in vielseitiger Form angewendet werden. Bekannt ist die medizinische Wirkung bei den asiatischen Völkern schon seit tausenden Jahren. Inzwischen ist Kurkuma auch bei uns bekannt, vor allem als Gewürz. Die Gewürzmischung Curry besteht aus 1/3 Kurkuma.

Bei innerer Anwendung hat die Wurzel eine positive Wirkung auf den Verdauungstrakt. Man kann sie je nach Geschmack den unterschiedlichsten Speisen beifügen oder das Gewürz Curry an verschiedene Gerichte geben. Kurkuma hat eine leichte Schärfe und ist etwas bitter. Die Heilwirkung verstärkt sich, wenn man schwarzen Pfeffer (Inhaltstoff Piprin) beimischt, dazu etwas Kokusöl und man hat ein sehr bekömmliches Heilmittel. Vielen ist auch die indische Ayurveda Behandlung bekannt, bei der man das Pulver verwendet. Die Lebensmittelindustrie verwendet das gelbe Pulver als Färbemittel, es hat die Bezeichnung E100 und ist zum Beispiel in Senf, Wurst, Margarine, Hautcreme etc. enthalten.

Es gibt bei uns Laborversuche an Tieren bei denen man festgestellt hat, dass Eiweißablagerungen im Gehirn vermindert werden und auch das Wachstum von Krebszellen gebremst wird. Ebenso wurden Entzündungen in den Gelenken vermindert. An Menschen wurden noch keine Laborversuche vorgenommen, ob diese Wirkung auch bei Menschen hilft muss noch getestet werden.

Allgemeines

Kurkuma Pulver und Wurzel
Das ayurvedische Gewürz hat entzündungshemmende Wirkung

Gattung

Ingwergewächs  (Ziniberaceae)

Weitere Namen

Gelber Ingwer, Safranwurz, Gelbwurz, Gewürz des Lebens, Zauberknolle, Tumerik, Gurkome

Merkmale

Die Pflanze hat lange, schmale, grüne Blätter die direkt aus der Wurzel wachen und eine Länge bis zu einem Meter haben können. In der Mitte der Blätter wächst der Blütenstängel, der an die Blüte einer Agave erinnert. Die Blüte ist violett und wird mit Stängel etwa 20 cm hoch. Die Wurzel erinnert an die Ingwerwurzel ist aber innen gelb.

Vorkommen

Kurkuma kommt in dem tropischen Hochland vor. Die Pflanze hat hohe Ansprüche und liebt gemäßigtes Klima und Luftfeuchtigkeit. Man findet die Pflanze in China, Ägypten, Indien, Thailand und Marokko aber auch dort nur in tropischen Feuchtgebieten. Durch den hohen Verbrauch werden in solchen Gegenden große Plantagen angelegt.

Geschichte

Nachweislich wurde die Wurzel schon vor 4000 Jahren in Indien verwendet. Man wusste, dass sie energiefördernd ist und hielt sie für ein heiliges Gewächs. Aber auch in China ist das wohlschmeckende gelbe Pulver aus der Wurzel schon tausende Jahre bekannt. Man wusste von der heilenden Wirkung, daher ist es aus der bekannten chinesischen Medizin nicht weg zu denken. In China hat man schon immer auf Naturheilmittel gesetzt. Inzwischen wird auch bei uns erforscht, welche Wirkung diese Medizin hat.

Praxis

Anwendungsgebiete

  • Magenbeschwerden
  • Blähungen
  • Völlegefühl
  • Rheuma
  • Chronische Darmentzündungen
  • Immunschwäche
  • Arthrose

Anwendung

Nahrungsergänzungsmittel

Kurkuma und insbesondere dessen Wirkstoff Curcumin werden heutzutage in einer Vielzahl von Nahrungsergänzungs- sowie Arzneimitteln angeboten. Das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass der Wirkstoff Curcumin nicht patentiert wird (Quelle).  Doch auch in der Kosmetik kommt die Gewürzpflanze häufig zum Einsatz. Nichtzuletzt aufgrund seiner antiseptischen und entzündungshemmenden Wirkung kann es besonders für Allergien und andere Hautprobleme hilfreich sein.

Beliebt sind vor allem:

  • Kapsel
  • Tabletten
  • Tropfen
  • Kombinationspräparat
  • (Nacht-)Cremes
  • Feuchtigkeitsmasken

Kurkumatee

Für einen Tee nimmt man 1 Teelöffel getrocknetes Wurzelpulver für eine Tasse. Der Tee sorgt für Entspannung und ist außerdem gut für Nieren und Darm. Etwas stärkerer Tee nach dem Essen fördert die Verdauung und verhindert Blähungen. Gegen den leicht bitteren Geschmack kann man etwas Honig zugeben.

Speisen

Man kann gar nicht alle Speisen aufführen mit dem man das wohlschmeckende Pulver verfeinern kann. Am bekanntesten ist Curry. Die Mischung besteht zu 1/3 aus Kurkuma Pulver und der Rest aus Koriander, Kardamon, schwarzem Pfeffer und Kümmel. Eine Currysoße zu einem Hühnchen ist besonders schmackhaft. Das indische Lachscurry ist ein wunderbares Gericht. Es werden Tomaten, Zwiebeln und Knoblauch in Öl gedünstet. Danach gibt man die frischen Lachsfiles dazu und lässt sie 10 Minuten bei kleiner Hitze kochen. Alles wird mit Curry gewürzt. Zu den Gerichten passt sehr gut Reis.

Wirkstoffe

  • ätherische Öle
  • Curcuminoide
  • Rosocyanin

Wirkung

Die Heilwirkung ist vielseitig und es ist gut verträglich. So wirkt es beruhigend, entspannend, belebend und entzündungshemmend. Es tut dem Magen wohl und hilft bei Blähungen und Verdauungsproblemen. Durch die antibakterielle Wirkung ist es auch bei Rheuma und chronischen Entzündungen hilfreich.

Auch die äußerliche Anwendung von Kurkuma ist bei Entzündungskrankheiten und viralen Erkrankungen beliebt. Es hat sich gezeigt, dass sich Kurkuma sehr gut zur Behandlung von Herpes eignet. Hier sollte allerdings unbedingt mit einem Arzt abgesprochen werden, ob eine Anwendung bei Herpes ausreicht und sinnvoll ist.

Sicherheitshinweise

  • Bei Gallensteinen nicht einnehmen
  • Sonst keine Nebenwirkungen bekannt

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In Drogerien, Reformhäusern und Bioläden werden viele Naturheilmittel angeboten. Beim Kauf muss man auf den biologischen Anbau achten, daher sollte man einen soliden Hersteller suchen, bei dem eine Inhaltsangabe die Reinheit garantiert. In den Gewürzmischungen kann man prüfen, ob 1/3 Kurkuma enthalten ist. Das Curry Gewürz bekommt man in Supermärkten. Auch im Internet werden viele Präparate angeboten.

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