Lein

Lein, Flachs oder auch Linum usitatissimum genannt, ist eine Heilpflanze mit einem kostbaren Öl welches sich besonders positive auf den Verdauungstrakt auswirkt. In diesem Beitrag soll es zu dem hauptsächlich zu medizinischen Zwecken eingesetzten Samen der Pflanze gehen. Man kann den Leinsamen auch ohne Beschwerden ein bis zweimal wöchentlich zu sich nehmen um den Verdauungsbereich gesund zu erhalten. Aber auch bei äußerlicher Anwendung hat man eine heilende Wirkung festgestellt.

Der Leinsamen ist ein sehr gut verträgliches Naturheilmittel, welches auch dauerhaft angewendet werden kann. Verdauungsstörungen sind sehr häufig auftretende Beschwerden die man mit Leinsamen erfolgreich behandeln kann. Hartnäckige Verstopfungen werden auf eine milde Art gelöst. Es gibt Vollkornbrot in dem Leinsamen enthalten ist, sodass man problemlos eine regelmäßige Menge zu sich nehmen kann.

Allgemeines

Lein oder Flachs Wirkung und Anwendung
Leinsamen kann mehr als nur leckeres Müsli

Gattung

Leingewächs (Linaceae)

Weitere Namen

Flachsbeere, Leinkerne, Leinlinse, Flachslinse, Flachssamen

Merkmale

Die zarte Blüte der Leinpflanze ist hellblau. Die Blütezeit dauert etwa 3 Monate im Sommer. Die Stängel können bis zu einem Meter hoch werden. Die Samen sind hellbraun und ähneln den Linsen. Die Pflanze liebt ein feuchtes Klima. Die Samen enthalten etwa 40 % Öl welches man auspressen kann. Die Fasern der zarten Stängel kann man zu Garn verarbeiten und daraus Stoffe herstellen.

Vorkommen

Lein wird heute weltweit angepflanzt. Ursprünglich kam sie aus den arabischen Staaten.

Geschichte

Man hat in Mitteleuropa schon in der Steinzeit die Verarbeitung der Flachspflanze nachgewiesen. Der Flachs wurde im Mittelalter gesponnen und zu Stoffen verarbeitet, die Verarbeitung war sehr mühsam und wurde daher von Männern ausgeführt. Den Samen der Flachspflanze hat man auch in dieser Zeit schon zu Heilzwecken genutzt. Das Öl wurde auch zur Herstellung von Ölfarben, Firnissen und Druckfarben benutzt.

Praxis

Anwendungsgebiete

  • Beulen
  • Geschwüre
  • Geschwülste
  • Furunkel
  • Abszesse
  • Stuhlverstopfung
  • Durchfall
  • Magenbeschwerden
  • Blasenentzündung
  • Reizdarm
  • Katarrhen

Anwendung

Ungequellter Leinsamen

Die Leinsamen kann man einem Müsli beifügen oder beim Brotkauf darauf achten, dass Leinsamen enthalten ist. Die Samen nicht in Wasser quellen lassen sondern geschrotet oder in einem Mörser zerstoßen 2 Esslöffel mit einem Glas Wasser 2 x täglich zu sich nehmen. Vor allem bei chronischer Verstopfung besonders schonend und hilfreich.

Gequellter Leinsamen

Die Samen werden in Wasser eingeweicht und die weiche Masse wird eingenommen. Zu empfehlen vor allem bei Reizdarm und Durchfall. Der Brei kann auch etwas erhitzt als Kompresse äußerlich angewendet werden.

Leinsamenöl

Durch das Pressen der Samen gewinnt man das Leinöl. Es ist sinnvoll sich eine Ölmühle anzuschaffen, wenn man regelmäßig Gebrauch davon machen will. Das Öl ist nicht sehr lange haltbar und sollte höchsten 3 Wochen aufgehoben werden. Es ist sehr bekömmlich und es gibt einige Rezepte bei denen man das Öl beimischen kann. Zum Beispiel kann man es in Quark mischt und dazu Pellkartoffeln essen. Das Öl wird auch als Creme verwendet. Den beim Pressen übrigen Rückstand kann man für Kompressen verwenden.

Gutes Leinöl zeichnet sich durch verschiedene Qualitätskriterien aus. Wie bei allen Ölen ist die Kaltpressung entscheidend für den hohen Wirkstoffgehalt. Begrifflichkeiten wie „Oxyguard“ und „Omegasafe“ haben sich durchgesetzt, um Leinöl von besonderer pharmazeutischer Qualität zu kennzeichnen. Dies bedeutet, dass das Leinöl unter Schutzatmopshäre gepresst wurde und so höchste Qualität garantiert.

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Wirkstoffe

  • Ungesättigte Linolsäure
  • Leinöl
  • Schleimstoffe
  • Protein

Wirkung

Die Heilwirkung ist vielseitig. So wirkt es bei innerlicher Anwendung verdauungsfördernd, beruhigend und krampflösend. Allen Beschwerden im Verdauungstrakt kann man bei regelmäßiger Einnahme vorbeugen. Bei äußerlicher Anwendung wirkt sie schmerzstillend, beruhigend, abschwellend

Sicherheitshinweise

  • Keine bekannt, gut verträglich

Wo finde ich Leinsamen?

In Drogerien, Reformhäusern und Bio-Lebensmittelgeschäften erhält man die Leinsamen pfundweise in abgepackten Tüten. Falls man sie selbst anpflanzen möchte kann man die gekauften Samen aussäen. Wenn die Samen frisch sind, muss über die Hälfte angehen und im Sommer blühen.

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