Mariendistel

Die Mariendistel gehört zu den Korbblütlern und kommt hauptsächlich im warmen Klima des Mittelmeerraums vor. Ihren Namen verdankt die Pflanze einer alten Legende, der zufolge Maria während des Stillens einige Tropfen Milch verlor, die auf die Pflanze tropften und die Blätter mit weißen Tropfen zeichneten. Diese weißen Flecken auf den Blättern sind ein charakteristisches Merkmal der Pflanze. So entstand der Name Mariendistel.

Auch in unseren Breitengraden wird die Mariendistel heute für medizinische Zwecke angebaut. Beispielsweise gibt es in Osterreich große Anbauflächen und auch im deutschen Westerwald wird die Pflanze heute kommerziell angebaut. Von medizinischer Bedeutung ist hauptsächlich die Frucht der Mariendistel, die im Oktober reif wird.

Die Mariendistel und ihre Merkmale

Mariendistel Wirkung
Die Mariendistel hat vielfältige Anwendungsgebiete

Die Mariendistel kann eine Höhe von 30 bis zu 200 Zentimetern erreichen. Die Höhe des Wuchses hängt in erster Linie von ihrem Standort ab. In der Regel ist die Pflanze zweijährig. Im ersten Jahr entsteht die Blattrosette, an der sich die Blätter nahe dem Boden bilden. Die grünen Blätter weisen die charakteristischen weißen Flecke auf, sind gelappt und an den Rändern mit Dornen versehen.

Erst im zweiten Jahr wächst der Stängel der Mariendistel, der mit dichtem Haar besetzt ist. An ihm wachsen die oberständigen Blätter. Auch die violette Blüte der Mariendistel, die bis zu 7 cm breit werden kann, wächst im zweiten Jahr heran. Die Früchte, die sich aus dieser Korbblüte bilden, können eine Größe von etwa 4 Zentimetern aufweisen und zeichnen sich durch einen auffälligen Glanz aus. Ein weiteres auffälliges Kennzeichen ist ein kleines Flugschirmchen, das sich am Ende der Frucht bildet.

Inhaltsstoffe der Mariendistel und deren Wirkungsweise

Der Wirkstoff, der in der Frucht der Mariendistel vorkommt, ist Silymarin. Dabei handelt es sich um ein Gemisch aus verschiedenen Flavanonolderivate. Diese sind:

  • Silibinin
  • Isosilibinin
  • Silicristin
  • Silidianin

In der Schale der Frucht befinden sich noch weitere Wirkstoffe, zu denen die folgenden gehören:

  • Flavonoide
  • Linol- und Palmitinsäure
  • Vitamin E
  • Sterole
  • Eiweiß
  • Bitter- und Schleimstoffe

Silymarin wirkt im menschlichen Körper auf verschiedene Weise. Es ist krampflösend und fibersenkend. Außerdem kann es die Ausscheidung von Gallensaft begünstigen. Die Flavonoide haben eine beruhigende Wirkung und sind entzündungshemmend. Außerdem sollen sie die Durchblutung fördern. Ein spezielle Wirkungsweise kommt auch den Bitter- und Schleimstoffen zu. Die Schleimstoffe wirken schmerzhemmend, während die Bitterstoffe die Produktion von Gallen- und Magensäften begünstigen können. Mehr dazu auch auf Mariendistel.info.

Die Mariendistel als Heilmittel bei Lebererkrankungen

Die Mariendistel wird besonders häufig zur Behandlung von unterschiedlichen Erkrankungen der Leber eingesetzt. Neben der Leberzirrhose gehören dazu sowohl chronische Leberentzündungen als auch toxische Leberschäden. Bei einer Behandlung mit Mariendistel können sich die Leberzellen schneller regenerieren. Silymarin wirkt positiv auf die Membran der Leberzellen und stärkt diese. Auf diese Weise bleiben Leberenzyme, die zur korrekten Funktion des Organs wichtig sind, in der Leber enthalten und können nicht entweichen.

Gleichzeitig können auch die Toxine nicht mehr in die Leberzellen eindringen. Silymarin setzt sich nämlich an den Rezeptoren fest, an denen sich sonst die Toxine anbinden. Die Wirkung von Mariendistel bei unterschiedlichen Lebererkrankungen konnte durch verschiedene medizinische Studien erwiesen werden. Eine der Studien stellt beispielsweise unter Beweis, dass die Einnahme von Marienmistel die Bildung einer Fettleber verzögert.

Mariendistel kann auch zu der Erneuerung von Leberzellen beitragen. Das ist besonders bei der Behandlung von chronischen Leberentzündungen wichtig. Die Lebenserwartung solcher Patienten kann durch die Einnahme von Mariendistel Präparaten erhöht werden.

Da die Wirkungsweise von Mariendistel erwiesen werden konnte, besteht auch eine Empfehlung vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte für eine begleitende Therapie mit dem Produkt bei der Behandlung von Leberzirrhose, chronischen Leberentzündungen und toxischen Leberschäden. Auch bei akuten Leberentzündungen durch Alkoholmissbrauch kann Mariendistel erfolgreich eingesetzt werden.

Für wen ist die Einnahme geeignet?

Bei einigen Menschen besteht eine Allergie gegen Korbblütler. In diesen Fällen sollte man auf die Einnahme von Mariendistel verzichten, da die Pflanze zur Familie der Korbblütler gehört. Es können allergische Reaktionen wie Hautausschlag, Juckreiz oder Atemnot auftreten.

Auch bei Patienten, die keine Allergie haben, kann es zu einigen Nebenwirkungen kommen. Dazu gehören hauptsächlich Beschwerden im Magen-Darm Trakt. Bisher liegen keine Studien über die Einnahme von Mariendistel während der Schwangerschaft oder Stillzeit vor. Darum sollte man auch in solchen Fällen die Einnahme aus Sicherheitsgründen unterlassen. Bei Kindern gibt es ebenfalls keine Erfahrungswerte über die Anwendung von Mariendistel Präparaten. Daher sollten Kinder unter 18 Jahren auch nicht mit diesen Produkten behandelt werden.

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten sind bei der Mariendistel nicht bekannt. Daher kann man die Präparate auch dann einnehmen, wenn man regelmäßig andere Medikamente einnehmen muss.

Die Einnahme von Mariendistel ist nicht nur bei der Behandlung von Lebererkrankungen angezeigt. Man kann dieses natürliche Mittel auch zur Vorbeugung einnehmen. Eine solche Behandlung kann die Leber stärken. Die Mariendistel ist als starkes Antioxidans bekannt und kann auch andere Organe stärken und entgiften.

Darreichungsformen von Mariendistel

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In der Apotheke kann man Präparate aus Mariendistel in verschiedenen Darreichungsformen erhalten. Dazu gehören Tabletten und Dragees ebenso, wie Tropfen und Kapseln. Die meisten dieser Produkte verzeichnen eine ausgezeichnete Wirkung bei der Behandlung von Leberleiden.

Es werden auch Tees angeboten, die aus der Frucht der Mariendistel gewonnen werden. Jedoch dienen solche Tees nicht zur Behandlung für die Leber. Silymarin ist nur wenig in Wasser löslich. Darum ist die Konzentration in Tee nicht hoch genug, um bei Lebererkrankungen wirkungsvoll zu sein. Jedoch finden die Mariendistel Tees eine andere Einsatzweise. Sie können bei Verdauungsbeschwerden wie Blähungen und Völlegefühl schnell Linderung verschaffen.

Es gibt auch Medikamente aus Mariendistel, die als Antidot bei einer Knollenblätterpilzvergiftung eingesetzt werden. Diese Behandlung sollte jedoch stets von einem Arzt durchgeführt werden und auf keinen Fall auf eigene Faust unternommen werden.

So wird Mariendistel eingenommen

Für den Tee aus der Mariendistelfrucht werden drei bis fünf Gramm des Pulvers mit etwa 150 ml kochendem Wasser überbrüht. Der Tee sollte etwa 15 Minuten ziehen und eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten getrunken werden. Es empfiehlt sich eine regelmäßige Behandlung über einen längeren Zeitraum, um eine optimale Wirkung zu erzielen.

Tabletten, Kapseln oder Dragees aus Mariendistel zur Behandlung von Leberleiden sind leichter zu dosieren, da man stets eine genaue Menge des Wirkstoffs zu sich nimmt. Die empfohlene Tagesdosis liegt beim 200 bis 400 mg. Man sollte sich bei der Dosierung stets an der Packungsbeilage des jeweiligen Produkts orientieren, oder die Mariendistel Präparate so einnehmen, wie der Arzt es verordnet. Wichtig ist, dass die Präparate mit einer ausreichenden Menge Flüssigkeit eingenommen werden.

In der Apotheke sind viele Produkte aus Mariendistel erhältlich, die man ohne Rezept erhalten kann. Doch es gibt auch einige rezeptpflichtige Medikamente aus Trockenextrakt der Mariendistel mit einer höheren Konzentration, die vom Arzt aufgeschrieben und dosiert werden müssen.

Was sollte man beim Kauf von Mariendistel Paten beachten?

Wenn man Mariendistel Präparate ohne ein ärztliches Rezept kaufen möchte, sollte man unbedingt auf die Qualität des Produkts achten. Grundsätzlich sind Produkte von Herstellern aus Europa sicherer, als solche, die oft zu günstigeren Preisen aus nicht-europäischen Herstellerländern erhältlich sind. Um eine gute Wirkungsweise zu garantieren, sollte eine möglichst hohe Konzentration des Wirkstoffs Silymarin enthalten sein.

Es gilt auch zu beachten, dass manche der Produkte nicht nur aus Mariendistel hergestellt werden. Es können auch andere Wirkstoffe wie Artischocke, Pfefferminze oder Kamille beigemischt sein.

Fazit

Mariendistel ist eine Heilpflanze, die schon lange bekannt ist. Die verschiedenen Präparate aus der Mariendistelfrucht sind besonders effektiv bei der Behandlung verschiedener Leberleiden. Die Wirksamkeit konnte in zahlreichen wissenschaftlichen Studien unter Beweis gestellt werden.

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