Minze

Minze, oder auch „Pfefferminze“, ist eine Heilpflanze die vor allem bei Magen- und Darmbeschwerden genommen wird. Es gibt noch andere Arten, die aber nicht die starke Wirkung wie die Pfefferminze haben. Aus diesem Grund wird nur diese Sorte zu Heilungszwecken verwendet.

Man verwendet von der Pflanze die Blätter. Die Ernte sollte nach der Blütezeit erfolgen. Die Blätter werden getrocknet und haben einen starken aromatischen Geruch. Man kann auch die frischen Blätter verwenden um einen Tee aufzubrühen. Am bekanntesten ist der Pfefferminztee und die Pfefferminzbonbons die man überall im Handel findet. Es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten die Minze zu verwenden. Die Pflanze hat einen hohen Gehalt an Menthol und eignet sich auch zum Inhalieren bei Atemwegserkrankungen.

Allgemeines

Pfefferminze und ihre Wirkung als Heilkraut
Minze beruhigt die Atemwege

Gattung

Lippenblütler (Mentha piperita)

Weitere Namen

Englische Minze, Halskraut, Magenminze, Bachminze

Merkmale

Die Minze hat dunkelviolette kleine Blüten, die zu einem kleinen Blütenballen zusammengefügt sind. Der Busch kann bis zu 1 Meter hoch werde. Die Pflanze ist mehrjährig und kann sich durch die Wurzelverzweigung vermehren. Wenn man sie im Garten anpflanzt sollte man einen sonnigen Platz suchen und sie in ausreichend Humusboden setzen und feucht halten.

Vorkommen

Minze wächst wild oder in Gärten. Das Ursprungsland ist Ostasien, von da aus wurde sie zuerst in Europa und inzwischen in der ganzen Welt angepflanzt.

Geschichte

In den Niederschriften der alten Griechen wurde die Minze erstmals erwähnt. Sie wurde zu medizinischen Zwecken eingesetzt und auch zur Verbesserung der Raumluft. Man kann aber davon ausgehen, dass die Völker im asiatischen Raum die Heilkraft des Krauts schon früher kannten.

Praxis

Anwendungsgebiete

  • Hautjucken
  • Muskelschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Entzündung der Mundschleimhaut
  • Darmbeschwerden
  • Magenbeschwerden
  • Atemwegserkrankungen
  • Erkältungen
  • Blähungen
  • Erschöpfung
  • Beruhigung

Anwendung

Pfefferminztee

Die Blätter der Minze können frisch oder getrocknet verwendet werden. Man nimmt 2 Teelöffel für eine Tasse Tee und lässt ihn etwa 5 Minuten ziehen. Der erfrischende Tee belebt, löst Verkrampfungen und ist bakterienhemmend. Es ist abzuraten die Minze dauerhafte zu sich zu nehmen. Weder als Tee noch als Bonbon. Der hohe Gehalt an Menthol kann die Magenschleimhäute angreifen.

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Badezusatz

Im Handel werden Kräuterbäder angeboten, in denen auch Minze enthalten ist. Wenn man den Badezusatz selbst herstellt, nimmt man die Mischung 400 g Minze für 3 Liter Wasser. Sie werden schon bald die entspannende Wirkung bemerken und es wird sich ein wohlgefühl einstellen.

Konzentrat

Das ätherische Öl der Minze wird im Handel als Konzentrat angeboten. Man sollte es niemals pur verwenden. Zur äußeren Anwendung mischt man 2 Tropfen auf 10 ml Wasser. Es hilft bei Muskelverspannungen und Gliederschmerzen. Zum inhalieren nimmt man 3 Teelöffel auf 1 Liter kochendes Wasser und atmet den Dampf ein. In der Sauna wird oft ein Aufguss mit Minze angereichert.

Wirkstoffe

  • ätherische Öle
  • Bitterstoffe
  • Flavonoide
  • Gerbstoff

Wirkung

Die Pfefferminze wirkt durch den hohen Gehalt an Menthol erfrischend und kühlend. Als Tee ist sie magenberuhigend und entzündungshemmend. Man kann sie innerlich und äußerlich anwenden. Bäder entspannen, das Inhalieren befreit die Atemwege.

Sicherheitshinweise

  • Nicht bei Schwangerschaft verwenden
  • Nicht pur einnehmen immer in verdünnter Form
  • Nicht auf offene Wunden auftragen
  • Zur dauerhaften Einnahme ungeeignet

Woher bekomme ich die Minze?

Im Handel findet man den Pfefferminztee von sehr vielen Herstellern. Auch Pfefferminzbonbons gibt es überall im Handel. Die Tinktur erhält man in Drogerien mit Hinweisen über die Verwendung und Dosierung (den Beipackzettel lesen). Falls man einen Garten hat, kann man die Minze anpflanzen. In Gartenbetrieben bekommt man Beratung und die Samen.

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