Gesündere Ernährung durch Vitalkost

Das Ziel der Vitalkost Ernährung umfasst die Erhöhung des lebendigen, rohen und enzymhaltigen Anteils der Nahrung auf ein Minimum von 60 bis 80 Prozent der gesamten Nahrungsmittelaufnahme. Doch wie erreicht man diesen Anteil, ohne auf vielseitiges Essen verzichten zu müssen?

Vorteile von Rohkost


Während des Tages sollte man vorwiegend Rohkost zu sich nehmen und erst am Abend auf warme und gekochte Speisen zurückgreifen. Dadurch erhöht sich der Anteil folgender wichtiger Körperstoffe:

  • Enzyme
  • Grünes Chlorophyll
  • Bitterstoffe

Durch die Rohkost werden Schlacken abgebaut und das Gewicht langfristig normalisiert. Zudem wird der Stoffwechsel angeregt, der den Körper und Geist in ein harmonisches Gleichgewicht manövriert. Bis zu 85 Prozent der wichtigen Vitamine und Mineralien werden durch das konventionelle Kochverfahren zerstört. Allerdings sollte nicht nur auf einseitiges Obst und Gemüse zurückgegriffen werden, da sich eine gesunde Ernährung stets durch seine hohe Ausgewogenheit auszeichnet. Die Qualität der Nahrungsmittel ist demnach ebenso entscheidend wie ihre Zusammenstellung. Das Mineral- und Vitaminvorkommen sollte ebenfalls in einer guten Balance vorkommen. Aus diesem Grunde sollte die gesunde Ernährung mit Vitalkost erlernt und durch genaue Informationsbeschaffung perfektioniert werden.

Besonders empfehlenswerte Nahrungsmittel

Diese Nahrungsmittel beinhalten viele Nährstoffe und eignen sich somit hervorragend als Basis einer gesunden Ernährung:

  • Sprossen: (Biophotonen, lebendige Enzyme und Vitamine)
  • Mungbohnen
  • Quiona
  • Sonnenblumenkerne
  • Kichererbsen
  • Wildkräuter
  • Obst mit niedrigem Zuckergehalt (Beeren, Äpfel, Zitronen, etc.)
  • Gemüse (Gurken sehr vorteilhaft)
  • Nüsse
Rohkost und Vitalkost
Die Mischung macht’s

Ein überwiegender Verzehr von Obst kann den Zahnschmelz angreifen. Ein wichtiger Schmierstoff für Schleimhäute und Darmwände wird durch nicht erhitzte Fette in der Nahrung geliefert. Durch das gesunde Fett werden Toxine aus dem Körper geleitet.

Ohne Fett findet auch keine Entgiftung statt. Vor allem in Nüsse finden Sie einen hohen pflanzlichen Fettanteil und die wichtigen Omega 3 Säuren. Rohmilchprodukte sollte man nur in kleinen Mengen nutzen, um den Körperhaushalt bestmöglich ausgleichen zu können.

Vorsicht bei Süßigkeiten: Die erhöhte Insulinausschüttung durch zu hohem Anteil an Süßmitteln kann den Alterungsprozess beschleunigen und degenerative Erkrankungen provozieren, wie Alzheimer, Demenz, Entzündungen, etc.

Auch gekochte Speisen dürfen verzehrt werden

Viele Menschen möchten auf eine warme Speise nicht verzichten. Man kann beruhigt am Abend auf etwas Warmes zurückgreifen. Durch die warme Nahrung wird die innere Ruhe gekonnt ausgeglichen. Sehr empfehlenswert sind Suppen aus Knochenbrühe. Sie gelten seit Jahrhunderten als Allheilmittel der Menschen, zudem sättigen sie mit einer geringen Kalorienanzahl. Man sollte stets auf die Reduzierung von stärkehaltigen Kohlenhydrate und Zucker achten.

Diese führen zur Verschlackung und Gärung im Darm sowie zur Übersäuerung und sind für beinahe 80 Prozent aller Krankheiten verantwortlich. Brot, Kartoffeln, Reis und dergleichen sollten nur in seltenen Fällen verzehrt werden. Hier empfehlen sich gesunde Alternative wie Humus, Kastanien, Bohnen oder Kürbisgewächse.

Gibt es Gefahren und Risiken in der Rohkost?

Sollten man sich auf Vitalkost spezialisieren, können kleine Mengen an tierischem Eiweiß wesentlich am Gesundheitszustand des Körpers beitragen. Eine strenge vegane Ausrichtung kann zu verschiedenen Leiden führen, die durch Nahrungsergänzungen reduziert werden können.

80 Prozent der Veganer leiden medizinischen Studien zufolge an Nervenerkrankungen, die durch einseitige Ernährung hervorgerufen werden. Organische Mineralien sollten ebenfalls dem Körper zugeführt werden, da andernfalls ein vestärkter Drang nach Süßigkeiten (Schokolade etc.) entsteht. Mediziner empfehlen einen Methymalonsäure-Bestimmungstest, der den Vitamin B12 Haushalt misst.

Die Eiweißzufuhr sollte ebenfalls ernst genommen werden, ausschließlich Früchte sorgen langfristig für Mineralstoffmangel. Alternativen zu tierischen Produkten sind: Hanfsamen (24% Eiweiß), Mungobohnensprossen, Kichererbsen und Bierhefe.

So stellt man sinnvoll auf Vitalkost um

Bevor man radikal mit der Vitalkost Ernährung beginnt, kann man gemeinsam mit dem Hausarzt einen Umstellungsplan der Ernährung entwickeln. Viele Menschen leiden unter sehr hohen Entgiftungsreaktionen, da der Körper die neue Ernährung noch nicht gewohnt ist. In den meisten Fällen wurde vorher auch noch nie eine Entschlackungsmaßnahme durchgeführt.

Die Entgiftung ist kein Grund auf die Vitalkost zu verzichten, der Körper muss sich allerdings erst umstellen und dies erfolgt langsam und am besten in Absprache mit einem Arzt.

Ein wirklich lohnenswerter und ausführlicher Ratgeber zur nachhaltigen und schonenden Ernährungsumstellung gibt es als E-Book. Hier werden eine Fülle an Lebensmitteln behandelt und viele Hinweise zur Erstellung eines Ernährungsplans gegeben. Wer sich näher mit dem Thema befassen möchte, dem empfehlen wir einen Blick in dieses Buch zu werfen:

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Fazit

Wer vitale Nahrung richtig anwendet, nutzt eine ausgewogene und geschmacklich vielfältige Ernährungsvariante, die auch große Kritiker zufriedenstellen wird. Der Körper wird langsam entgiftet, der Stoffwechsel belebt und das Körpergewicht normalisiert. Verbindet man die gesunde Vitalkost mit einigen tierischen Produkten, um die Mängel auszugleichen, so sorgt man für eine ausgeglichene Ernährung, die zum Allgemeinbefinden enorm beiträgt.

Über Brigitte

Brigitte
Brigitte Hofstedt (39) ist unsere Heilpflanzenexpertin. Als freischaffende Autorin und Onlineredakteurin verfasst sie einen großen Teil unserer Beiträge. Ihre Liebe zu Naturheilverfahren entdeckte sie während ihrer Studienzeit. Dank ihrer langjährigen Erfahrung mit Heilpflanzen ist sie unsere Anlaufstelle zu allen Fragen rund um Kräuter und Hausmittel.

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